Letzte Lieferung eingetroffen

Heute sind die Samples des ADM3054 und ADM3052 eingetroffen. Damit habe ich alle CAN Bus Transceiver für den versprochenen Vergleich beisammen und werde den Beitrag am kommenden Wochenende veröffentlichen. Weiter sind zwei Bluetooth Low Energy Module für die Smartphone Anbindung zu sehen. Diese basieren auf dem cc2541 von Texas Instruments.

ADM3054

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Hayes Stroker Entlüftungskit

Auf meinem Hardtail arbeitet eine Hayes Stroker, mit der ich Preis-/Leistungstechnisch bis auf ein paar Kleinigkeiten (Kolben muss hin und wieder mobilisiert werden) recht zufrieden bin. Doch seit einiger Zeit habe ich hinten keinen definierten Druckpunkt mehr. Also wird es Zeit, das Bremssystem zu entlüften.
Bei der Suche nach dem passenden Entlüftungskit staunt man nicht schlecht, was ein kleiner Messingadapter und ein bisschen Schlauch kosten sollen. Wer ein wenig sparen möchte: Unter dem Begriff „Schnellverschraubung“ findet man den gewünschten Adapter für etwa einen Euro im Baumarkt und die entsprechenden Schläuche und Spritzen gibt es für knapp 3€ bei jeder größeren Apotheke. Die Hayes Stroker hat übrigens ein M5 Gewinde. Bilder folgen demnächst.

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Zerlegen eines OBD Adapters (ELM327)

Die ersten Gehversuche zur Fahrtauswertung habe ich mit einem einfachen OBD Adapter gemacht. Diese erfreuen sich in Kombination mit entsprechenden Apps wie z.B. Torque großer Beliebtheit bei Auto/Smartphone Fans. Diese Adapter lassen sich inzwischen für ungefähr 5€ bei Ebay erwerben. Hierbei handelt es sich meist um chinesische Nachbauten des ELM327. Grund genug zu schauen, was da eigentlich für einen Fünfer verbaut wird. Bei dem ELM327 handelt sich um einen PIC Mikrocontroller mit einer speziell von ELM Electronics entwickelten Firmware. Erste Designs basierten auf dem PIC18F2480 und wurden aufgrund eines fehlenden Kopierschutzes früh kopiert.

Die Kappe des Adapters ist schnell geöffnet, sie wird nur durch ein wenig Kleber gehalten, welcher sich einfach mit einem Schraubenzieher lösen lässt. Darunter kommt ein Bluetooth Modul mit dem Beken BK3211 Bluetooth Controller zum Vorschein. Das Datenblatt verlinke ich hier nicht, da es nur gegen einen unterzeichneten NDA zu haben ist. Wer es benötigt möge Google bemühen. Das Modul fungiert als UART Brücke für den Mikrocontroller. Ähnlich dem HC05/06 sind auch hier UART TX/RX auf Pin 1/2 zu finden (gezählt von links unten).

OBD Adapter Bluetooth ModulAuf dem folgenden Bild lässt sich erkennen, dass die Kontakte des OBD Steckers mit Herstellerspezifischen Funktionen nicht mit der Platine verlötet wurden. In der linken Ecke ist ein LM317 von Texas Instruments zu erkennen, dieser regelt die 12V Batteriespannung auf 5V runter und wurde vermutlich aufgrund seines günstigen Preises so wie der großen Toleranz zwischen Vin und Vout gewählt.

Das Bluetooth Modul wird nur von wenigen Lötpunkten gehalten und lässt sich sehr einfach für eigene Projekte von der Trägerplatine löten. Die steckernahe Seite enthält neben dem LM317 größtenteils nur Hühnerfutter (größere Diode als Verpolungsschutz).

OBD Adapter (PIC)Die Unterseite der Bluetooth Träger Platine beherbergt das Herzstück des OBD Adapters. Der integrierte CAN Controller des PIC18F25K80 (in der Mitte der Platine) stellt zusammen mit dem CAN Transceiver MCP2551 (rechts vorne) die Verbindung zum Fahrzeug her. Ein Vergleich verschiedener CAN Transceiver folgt in einem kommenden Artikel. Im Hintergrund des MCP2551 erzeugt ein AMS1117 die 3,3V für den Mikrocontroller.OBD Adapter (MCP2551)Insgesamt ist der OBD Adapter also bereits wegen seiner Innereien interessant. So lässt sich der PIC auch einfach neu programmieren um eigene Funktionen zu realisieren. Am Ende der Artikelserie flashe ich zwei dieser Adapter als einfache CAN Knoten für die Ultraschallsensoren eines Roboters.

OBD AdapterDas bereits reichlich Daten für sinnvolle Anwendungen und eine einfache Fahrauswertung über das Diagnoseinterface bereit stehen, zeigen z.B. die zwei Startups MOJIO und Automatic oder die von Ford ins Leben gerufene OpenXC Plattform. Diese nutzen den einfachen Zugang zur OBD Schnittstelle für ihre Anwendungen.

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Fahrtauswertung / CAN Bus Monitor

Nach längerem verstecktem Basteln möchte ich euch in den kommenden Wochen vorstellen, woran ich in letzter Zeit gearbeitet habe. Es geht vor allem um die Fahrtauswertung mittels Android. Die nötige Anbindung des Fahrzeuges wird hier über ein Beaglebone Black realisiert, welcher Video und CAN Bus Nachrichten zum Android Gerät streamt. Diesen habe ich zusammen mit den benötigten CAN Transceivern beim Distributor Farnell bekommen. Folgende Themen werde ich auf dem Weg zum Endprodukt im Detail beleuchten:

  • Verwandte Projekte und ihr jeweiliger Fokus
  • CAN Bus Anbindung des BeagleBone Black
  • Vergleich CAN Bus Transceiver
  • WifiDirect unter Linux einrichten
  • Interpretation der CAN Daten (Reverse Engineering)
  • Bereitstellen des SocketCAN Interfaces über TCP/IP
  • Live Video Streaming (Streaming Server und Client Seite)
  • Schlüsselfragen bei der Entwicklung des Android Clients (GoogleMaps, Retrofit, RXJava)
  • Entwicklung günstiger CAN Nodes und Sniffer (AVR, STM32)
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Günstige Messspitzen

Vor einigen Tagen wollte ich ein paar Signale an einer sehr schwer zugänglichen Stelle mit extrem kleinen Kontaktflächen abgreifen. In der Kellerwerkstatt konnte ich allerdings keine geeigneten Messspitzen auftreiben. Also durchforstete ich auf der Suche nach einer geeigneten Spitze den restlichen Haushalt. Irgendwann erinnerte ich mich an die Akupunktur Praxis eine Straße weiter, hier bekam ich dann auch tatsächlich 5 kurze Nadeln. Die Akupunkturnadeln sind in gewickelten Silberdraht gefasst mit einer Öse am Ende. Hierdurch lassen sich diese wunderbar verlöten (im Gegensatz zu ihrer Spitze aus Edelstahl) und geben tolle Messspitzen ab (sicher nicht für hohe Frequenzen geeignet, aber ausreichend für ein dutzend Probleme im Werkstatt Alltag).

Akupunkturmessnadeln

Hier noch ein Beispielbild einer Messung, ein etwas unglücklich gestelltes Bild, da ich Kamera und Aufbau gleichzeitig halten musste:
IMG_0088

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Scan to computer HP Officejet 6500A

Der HP Officejet 6500A ist eigentlich ein schönes Gerät, wären da nicht die beschnittenen Funktionen gegenüber seinem großen Bruder 8600 Pro. Hier stört vor allem der fehlende USB Anschluss, um am Gerät direkt zu scannen (wer will denn auf SD-Card scannen?). Noch viel ärgerlicher ist die Funktion „scan to computer“, diese bietet nicht das Speichern auf einem einfachen Netzlaufwerk an, sondern es muss der HP eigene Druckertreiber mit der entsprechenden Funktion auf dem Zielrechner laufen. Inzwischen habe ich endlich einen vernünftigen Workaround gefunden. Ist eine SD-Card im Gerät, lässt sich diese als Netzlaufwerk einbinden. Hierfür einfach die versteckte Freigabe nach dem Schema:
[IP-Adresse-Drucker]/memory_card
einbinden. Ab nun wird am Gerät einfach immer „scan to SD-card“ gewählt, so sind keine nervigen Treiber nötig und die Funktion läuft unter jedem Betriebssystem.

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OTG Kabel für Android

Wer die wahren Vorteile der Android Plattform kennenlernen will, sollte sich auf jeden Fall ein OTG (On-the-Go) Kabel zulegen. Voraussetzung ist, dass das Android Device über USB Host Unterstützung verfügt. Dann kriegt man allerdings Zugang zu einer Vielzahl von USB Geräten, so lässt sich z.B. Speicher mittels USB Stick erweitern oder ein UMTS Stick verwenden für ein Tablet, welches nur über WLAN verfügt. Richtig spannend, ist allerdings die Option eigene Kernelmodule zu kompilieren, somit lassen sich nahezu alle USB Geräte unter Android zum Laufen überreden für welche Linux Sourcen existieren. Ich zeige dies in einem der kommenden Artikel, am Beispiel einer USB Netzwerkkarte auf MCS7830 Chipsatz.

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Hardware Hacks FCC ID

Jeder gute Hardware Hack beginnt mit einer anständigen Recherche, hierfür kann natürlich das betreffende Gerät direkt geöffnet werden und die entsprechenden Signalverläufe Chip-IDs etc. abgeschrieben werden und los geht es. Allerdings ist dann meist die Garantie futsch und meist fangen die Probleme schon beim Öffnen des Gerätes an. Während für Notebooks und einige Werkzeugmaschinen Service Manuals noch sehr leicht aufzutreiben sind, ist dies für viele Kleingeräte kaum möglich.

Wird das Gerät allerdings auch in den USA vertrieben und funkt in irgendeiner Weise, braucht es eine Federal Communications Commission (FCC) Zulassung. Diese speichert freundlicherweise von allen Geräten auch detaillierte Fotos des Innenleben. Diese Fotos geben einen ersten Eindruck, ob überhaupt Platz für die gewünschte Modifikation vorhanden ist, wo die Plastiklaschen zum Öffnen liegen, ob es sich um eine modulare Bauweise handelt oder um eine hochintegrierte Lösung mit nur einem Chip…

Unter folgender Adresse könnt ihr die Informationen mittels der FCC ID abrufen:

http://transition.fcc.gov/oet/ea/fccid/

Für meine LG DP1W ist die FCC ID zum Beispiel SSNDP1W0702

Die ersten drei Zeichen sind hierbei der Grantee Code (wer hat die FCC ID beantragt, in der Regel der Hersteller), die folgenden Zeichen sind der Product Code. Bei dem Ergebnis der Suche auf Detail gehen und schon kann man schöne Detail Fotos betrachten.

Viel Spaß beim anschließenden Zerlegen! 🙂

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LGA vs. PGA

Hier soll kein Vergleich beider Technologien erfolgen, dafür kann Wikipedia herhalten [1] [2]. Da ich am Wochenende einem Phenom X6 1090T die Beinchen nach einem erfolgreichen Transport durch Hermes richten durfte, bin ich sehr froh, dass mein neues System auf LGA setzt. Solltet ihr auch ein paar Pins wieder gerade biegen wollen, empfehle ich euch:

  1. viel Zeit und vor allem Geduld
  2. sehr viel Licht
  3. einen 0.35 Druckbleistift (hätte nie gedacht, dass ich mich mal freue einen zu haben)
  4. Plastikkarte, die genau zwischen die Pinreihen passt (IKEA Family Karte 🙂 )
  5. ab 200 verbogenen Pins eine Kanne Kaffee

Zu Beginn wird der Schaden genau begutachtet, alle Beinchen die sehr verbogen sind, werden mittels des Druckbleistiftes korrigiert. Hierfür wird der Druckbleistift über das Beinchen gestülpt und vorsichtig in die Ausgangsposition gebracht. Sind alle Beinchen nach Sichtprüfung wieder ausgerichtet, wird die Plastikkarte zwischen jede Reihe gesteckt. Tritt bei dieser Prozedur ein Widerstand auf, wird die Pinreihe mit steckender Karte gegen das Licht betrachtet. Allgemein hilft es, die CPU im Licht zu drehen, die verbogenen Beinchen werfen dieses immer ein wenig anders als die ausgerichteten Beinchen. Ist man mit seiner Arbeit zufrieden genug, gehört ein wenig Mut und Gefühl dazu die CPU in ihren Sockel zu zwängen, denn selbst nach guter Ausrichtung fällt diese meist nicht mehr von allein in ihren Sockel.

Viel Erfolg!

Leider hatte ich keine vernünftige Kamera zur Hand um den Unfall festzuhalten.

Das hochwertige Elektronikwerkzeug zum Beinchen ausrichten 🙂

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USB3 19pin Adapter

Ich habe einen neuen Entwicklerrechner. 🙂 Dazu mehr demnächst, nur soviel er hat seit langem mal wieder zwei CPUs (ja, nicht Kerne, davon hat jede auch nochmal genug, sondern wirklich zwei Stück Silizium und zwei fette Kühler). In dem Zuge habe ich meinem Medienrechner auch ein neues Gehäuse gegönnt.

Beim anschließen der Front USB Buchsen musste ich dann feststellen, dass das Gehäuse tatsächlich zu modern für das Board ist. Die vorderen USB3 Buchsen werden nämlich über einen 19pin Stecker angeschlossen, welchen mein altes AM3 Board noch nicht mitbracht. Also schnell die PIN-Belegungen rausgesucht für beide Steckerleisten:

Die rot markierten Stifte also mit den entsprechenden Stiften auf der USB2 Leiste verbunden und fertig ist der Adapter. Allerdings vergeht einem dann doch die Lust am Basteln, wenn man trotz schlechtem Dollar Kurs alles fertig für 1,50€ inkl. Versand aus China bekommt. Daher doch lieber nur schnell Paypal Daten eingegeben und dank deutschem Warenlager der Chinesen sogar innerhalb von 2 Tagen im Briefkasten liegen haben. 🙂

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